Social Media Part III “Die Internetseite in Zeiten von Social Media”
Inspiriert von meinem Steuerberaterkollege Christoph Nowag, der in seinem BLOG unter dem Thema “(K)Ein Schaufenster” über die Notwendigkeit einer Internetseite berichtet, will ich hier diesen Gedanken aufnehmen und auf die Stellung der eigene Internetseite in Zeiten von Social Media eingehen.
In der Tat ist es wirklich so, dass es noch viele Unternehmen (insbesondere Steuerberaterkanzleien) gibt, die keinen eigenen Internetauftritt haben. Aber fast noch schlimmer als keine Internetseite zu haben, sind Internetseiten, die mit einem eigenen Baukastensystem “Self html” gestaltet wurden oder diesen Anschein erwecken. Meistens haben diese Seiten dann noch die Aktualität vom Jahr 2010 oder noch früher. Wenn ich mich im Internet über ein Unternehmen informiere und auf solche Internetseiten lande, ist der erste Eindruck entscheidend und es ist für mich ein absolutes KO-Kriterium. In diesem Falle werde ich keinen Kontakt zu dieser Firma aufnehmen. Die Internetseite dient für mich als Aussendarstellung, als Visitenkarte des Unternehmens. Ist dieser erste Eindruck ruiniert, ist dies nicht mehr zu retten.
Übrigens sind Hinweise, dass hier in Kürze eine Internetseite entsteht (oder ähnliche Hinweise) oftmals Notlügen und für mich ein Indiz, dass sich in der Realität im Hintergrund gar nichts tut. In solchen Fällen würde ich dann lieber auf so einen Hinweis verzichten und eventuell nur eine Art Visitenkarte abbilden.
Mit dem Siegeszug von Social Media (facebook, Xing, google+, qype usw.) stellt sich für viele auch die Frage, ob eine eigene Internetseite noch notwendig ist? Um meine Antwort vorweg zu nehmen: Für mich ist es trotz aller anderen Kanäle nicht nur notwendig, sondern sehr wichtig!
Warum?
Bei Lemminger & Lemminger habe ich als ersten Schritt unsere Internetseite aufsetzen lassen. Erst als diese online ging, habe ich mich auf den Social Media Kanälen angemeldet. Denn fast jeder, der auf unsere Kanzlei in Social Media aufmerksam wird, informiert sich im nächsten Schritt über unsere Internetseite. Für mich war also ein vernünftiger Internetauftritt zwingende Voraussetzung, um überhaupt im Social Media aktiv zu werden. Die Internetseite dient unseren Kunden und potentiellen Neukunden als Informationskanal. Viele Infos ändern sich nicht jedes Jahr, oder ändern sich gar nicht, gerade für diesen Fall ist die statische Internetseite sehr gut geeignet. Trotzdem sollte die Internetseite eine Rubrik “Aktuelles” enthalten, die dann natürlich auch regelmäßig gepflegt werden muss. Zusätzlich gibt es einen Service-Bereich mit aktuellen Downloads und aktuellen Fachinformationen usw.
Dennnoch wurde mir bei der Pflege der Internetseite schnell bewusst, dass diese nur einen eher statischen Charakter hat. Daher habe ich unseren BLOG ins Leben gerufen. Im Gegensatz zu unserer Internetseite ist dieser sehr dynamisch und bietet für uns und unsere Kunden eine tolle Präsentationsfläche. Hier kann aktuell über Seminare, Veranstaltungen, aktuelle Themen usw. berichtet werden, die die normale Internetseite nur unnötig aufblähen würden. Desweiteren würde die Übersichtlichkeit auf der Internetseite darunter leiden.
Fazit:
Die Internetseite ist für mich ein wichtiger und absolut notwendiger Mosaikstein in unserem gesamten Aussenauftritt. Und in der Kombination mit einem BLOG auch in Zeiten von Social Media zwingend erforderlich. Basierend auf diesen beiden Bausteinen können Sie dann den gesamten Auftritt abrunden und nach und nach auch die Social Media Kanäle für sich entdecken.





und hat in den ersten fünf Jahren seiner Selbständigkeit für seine Kunden Produkte und Dienstleistungen über das Telefon verkauft – klassische Kaltakquise also. Seit 1997 hat er sich verstärkt der “Warmakquise” gewidmet und für seine Kunden Wege erarbeitet, über Netzwerke an die eigene Zielgruppe zu gelangen.




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