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Artikel Tagged ‘Blindenhunde’

Aus der Serie Unternehmergeist “Das andere Ende der Leine”

von geschrieben am 21. Mai 2010

“Dem Hunde, wenn er gut erzogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen“ Schon Goethe hatte seinerzeit richtig erkannt, das wohlerzogene Hunde eine Zier für den stolzen Besitzer sind.

Ungeachtet der Tatsache, ob Sie mit Ihrem Hund nun sportliche Ambitionen verfolgen wollen oder eher das Leben des glücklichen Familien- und Begleithundes bevorzugen (wobei Sie sich hier die Frage stellen sollten, ob der Hund dann für Sie die richtige Hunderasse darstellt), sollten Sie zu Ihrer und vor allem Ihres Hundes Sicherheit grundlegende Kommandos trainieren. Der Hund wird es Ihnen auf mannigfaltige Weise danken und Sie werden mit Sicherheit ein hohes Maß an Freude am gemeinsamen Tun erleben.

Was nicht nur Goethe zu schätzen wusste: Unzählige Menschen war und ist der Hund ein treuer Gefährte. Seine Zucht hat eine lange Tradition. Vielfach leistet der Hund auch heute noch als „Arbeitspartner“ an der Seite des Menschen hervorragende Arbeit, zum Beispiel bei der Polizei, beim Zoll oder als Rettungshund. Mittlerweile begleitet er uns aber auch einfach nur als Freund und Partner.
Was wir beim Hund vielleicht nicht sehen oder sehen wollen, fällt uns meist bei Kindern umso deutlicher auf. Viele von uns kennen das Gefühl von Verständnislosigkeit, vielleicht auch von Wut und nicht selten von Ohnmacht, wenn wir beim Essen im Restaurant Kindern begegnen, die sich durch lautstarkes nicht angepasstes Verhalten permanent und penetrant in den Mittelpunkt stellen. Neben den Kindern ihre hilflosen Eltern, die durch ein gelegentliches, in der Regel erfolgloses “Kevin, würdest Du bitte der Frau da drüben nicht immer deine Nudeln in die Handtasche werfen!” auffallen. Ganz besonders freundlich und pädagogisch wertvoll – das Wörtchen “bitte“. Auch wenn Hunde nicht mit Nudeln schmeißen, führt ihre Unerzogenheit nicht selten zu gesellschaftlichen Konflikten! Die Parallelen zwischen Kinder- und Hundeerziehung sind offensichtlich und nicht von der Hand zu weisen.

Erziehungsdefizite von Kindern und Hunden als Spiegel einer hilflosen Gesellschaft? Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig seinen Hund zu verstehen um dadurch ein harmonievolles Zusammenleben zwischen Mensch und Hund zu gewährleisten. Man braucht heutzutage bloß die Tageszeitung aufzuschlagen und wird mit Schlagzeilen wie „Hund beißt Kind tot“ oder „Mein Hund hat mich in die Hände gebissen“ bombardiert. Aber können hierfür wirklich die Hunde was, oder liegt es doch vielleicht an der Besitzern? Ich behaupte, dass an 95% der Fälle die Besitzer schuld sind, weil diese ihre Hunde nicht verstehen oder einfach mit ihnen überfordert sind. Mal abzusehen von einem sehr hohen Erfolgsdruck für das Tier, wie es z.B. auf Gesellschaftsjagden oder im allgemeinen Jagdbetrieb vorkommt. Es werden zum Teil Kommandos gerufen, die das Tier überhaupt nicht kennt bzw. noch nie gehört hat.

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