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17. Mai 2011 | 12:25 Uhr

Interview mit Erfolgsflüsterer Marc Eisinger – Business 2.0 wie funktioniert das? –

Im Zeitalter des „Mitmach-Internets“, auch Internet 2.0 genannt, wird es zunehmend leichter, Kontakte mit anderen Menschen zu initiieren: Foren, E-Mail und nicht zuletzt die geschäftliche Homepage sind nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten, um mit dem richtigen „Kontaktmanagement“ Geschäfte zu generieren – gemeint ist die systematische Erarbeitung von Kontakten, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen oder einfach nur sich selbst erfolgreich zu machen. Aus Kontakten entstehen Beziehungen und daraus das berühmte „Vitamin B“. Wie der Volksmund sagt: „Beziehungen schaden nur dem, der keine hat.“

Um zu verstehen, was es mit „Business 2.0“ auf sich hat, haben wir jemanden gefragt, der sich damit auskennen muss: Erfolgsflüsterer Marc Eisinger ist seit 1992 im Bereich „Akquise“ selbständig und hat in den ersten fünf Jahren seiner Selbständigkeit für seine Kunden Produkte und Dienstleistungen über das Telefon verkauft – klassische Kaltakquise also. Seit 1997 hat er sich verstärkt der „Warmakquise“ gewidmet und für seine Kunden Wege erarbeitet, über Netzwerke an die eigene Zielgruppe zu gelangen.

Heute arbeitet Erfolgsflüsterer Marc Eisinger für seine Kunden fast ausschließlich mit sozialen Netzwerken wie XING & Co. und konzipiert für diese Akquise- und Vertriebskonzepte, wie bspw. die Businessplattform XING erfolgreich in den Akquise- und Vertriebsalltag seiner Kunden eingearbeitet werden kann. Wir sprachen mit ihm über „Business 2.0“:

Johannes Lemminger:
Marc, Du bist seit 20 Jahren im Vertrieb, was ist aus heutiger Sicht die spannendste Zeit gewesen?

Erfolgsflüsterer Marc Eisinger:
Das ist schwer zu sagen, Johannes, da man die einzelnen „Epochen“ nicht wirklich miteinander vergleichen kann. Konnte man bspw. vor 20 Jahren noch relativ problemlos anrufen, wen man wollte, um dort für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu werben, so lassen die gesetzlichen Regelungen heutzutage nicht mehr allzuviel Raum, um wirklich seriös arbeiten zu können. Andererseits sind Verbraucher vor 20 Jahren natürlich auch lange nicht mit derat vielen Telefonanrufen „bombadiert worden“, wie es jüngst noch der Fall gewesen ist. Damals hat es noch richtig Spaß gemacht, mit „wildfremden“ Menschen über das Telefon in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Heute wiederum hat sich der Spaßfaktor auf die Kontaktaufnahme via sozialen Netzwerken wie XING, Facebook & Co. verlagert, weshalb ja auch weitaus mehr als die Hälfte aller Internetnutzer in diesen sozialen Netzwerken vertreten sind.

Bedenkt man, dass bspw. Stammtische, Seilschaften oder Vereine in unserem Leben schon seit Urzeiten eine sehr wichtige Rolle im Zusammenleben der Menschen gespielt haben, würde ich sagen, ist die Zeit heute mit dem „Mitmach-Internet“ die absolut Spannendste: wir haben immer und überall Zugriff auf die virtuelle Welt des Internets und können quasi in Echtzeit verfolgen, was unsere Freunde und Bekannte in der realen Welt tun, was sie glauben, was sie denken und wie sie handeln. Wir sind aber nicht nur Zuschauer, sondern auch Akteure, werden also auch von unseren Freunden und Bekannten ebenfalls virtuell beobachtet!

Johannes Lemminger:
Und nicht nur von den Freunden und Bekannten sondern auch von Menschen, die wir überhaupt nicht kennen, oder?

Erfolgsflüsterer Marc Eisinger:
so ist es, Johannes, und hier liegt das gigantische Potential von Business 2.0: dadurch, dass wir unseren Freunden und Bekannten ständig kommunizieren, was, wie und warum wir das tun was wir tun und wir diese Informationen dann auch noch „spannend kommunizieren“, provozieren wir im Grunde, dass unsere Freunde und Bekannte über uns mit deren Freunden und Bekannten reden, die uns vielleicht garnicht kennen. Tun wir das aber nicht nur über uns als Personen, sondern auch über unsere Produkte und Dienstleistungen, erzeugen wir damit unweigerlich die bekanntlich wirkungsvollste aller Werbeformen, die Mundpropaganda.


Johannes Lemminger:
Darüber hast Du ja auch im Blog schon mehrfach gepostet. Was mich hierbei interessiert: warum hast Du keinen eigenen Blog und noch nicht einmal eine eigene Homepage?

Erfolgsflüsterer Marc Eisinger:
hab´ ich doch, Johannes, nur nicht im herkömmlichen Sinn! 😉
Vor zehn Jahren habe ich meinen Kunden gesagt, „Ihr braucht eine eigene Homepage“, damit Eure Zielgruppe schnell und einfach an Informationen über Eure Firma kommen kann, ohne sich hierfür extra Prospektmaterial per Post zukommen zu lassen!“ Heute sage ich „Ihr braucht heutzutage nur noch eine „Landingpage“ (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Landing_Page) als „Anlaufstelle“ für Eure Zielgruppe. Diese kann sich dann von dort aus alle Interaktionen, die Ihr Eurer Zielgruppe über XING, Facebook, Twitter & Co. zu bieten habt, anschauen, um selbst zu entscheiden, welchen Kommunikationskanal diese für sich als den Sinnvollsten erachtet. Die einen werden Euch dann via Twitter folgen, um auf dem Laufenden zu sein, andere wiederum werden über facebook oder XING den direkten Kontakt zu Euch suchen und wieder andere werden erstmal schauen, was bspw. bei Qype Andere über Euch sagen, die Eure Produkte und Dienstleistungen schon kennen.“

Deshalb führt meine Internetadresse www.der-erfolgsfluesterer.de nicht auf eine eigene Homepage von mir und noch nicht einmal auf einen eigenen Blog, sondern auf mein Unternehmensprofil bei XING. Das hat aus meiner Sicht gute Gründe:

– XING ist mein mein bevorzugtes „Social-Media-Instrument“, da meine Zielgruppe Unternehmer und Freiberufler sind. Durch den Verweis meiner Internetadresse auf mein Unternehmensprofil bei XING habe ich meine Zielgruppe nicht nur bereits dort, wo ich auch mit dieser „arbeiten“ möchte, sondern habe gleich noch eine Internetpräsenz im „Look & Feel“ von XING.

– die Pflege eines eigenen Unternehmensprofil bei XING ist denkbar einfach und selbst für mich, der absolut keine Programmierkenntnisse aufzuweisen hat, einfach und umkompliziert umzusetzen. Zudem werden Unternehmensprofile bei XING meiner Überzeugung nach immer mehr an Bedeutung gewinnen und früher oder später auch eine wichtige Rolle beim Ranking in diversen Suchmaschinen spielen.

– das Geld, das ich für Homepagegestaltungen, -ergänzungen oder -korrekturen ausgeben müsste, kann ich aufgrund der kostengünstigen Handhabung eines XING-Profils bspw. in meine Blog-Community investieren – denn, wie Du richtig bemerkt hast, Johannes, ich unterhalte auch keinen eigenen Blog, sondern bediene mich auch hierbei lieber einer Blog-Community, die mein geschäftlicher Weggefährte Ralf Heinrich vom Bühler Kreativbüro ins Leben gerufen hat. Hier gibt’s mehr Infos. Auch die Nutzung einer Blog-Community hat für mich gute Gründe, denn der Betreiber der Blog-Community sorgt dafür, dass…

…die Technik des Blogs immer auf dem neusten Stand ist

…meine Blogtexte in den sozialen Netzwerken Öffentlichkeit findet, ohne dass ich hierfür aktiv etwas tun muss

…weitere Unternehmer mit der gleichen Zielgruppe wie ich innerhalb der Blog-Community über zielgruppenrelevante Themen schreiben und garantiert mir gleichzeitig Exklusivität auf mein eigens Schwerpunktthema. Leser meiner Texte werden damit Leser der Texte der anderen Autoren und umgekehrt.

Johannes Lemminger:
Das scheint mir durchaus Sinn zu machen, Marc. Wenn ich Dich richtig verstehe, dann bedeutet „Business 2.0“ für Dich, alles zu machen, was man bisher auch gemacht hat, nur eben unter Einbeziehung moderner Kommunikationsmittel, richtig?

Erfolgsflüsterer Marc Eisinger:
Nicht nur das, Johannes, sondern vor allem, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren – also sich auf die Disziplin zu konzentrieren, in der man Weltmeister ist – und für alles andere diejenigen aus dem eigenen Netzwerken einzubinden, die wiederum Weltmeister in der eigenen Disziplin sind. Frei nach dem Motto der Musketiere: „einer für alle, alle für einen“ oder wie ich gerne sage: „alle für einen: den Kunden!“. Business 2.0 bedeutet deshalb für mich, durch die Bündelung von Kernkompetenzen die höchstmögliche Qualität für den Kunden zu schaffen, um diesem einen Mehrwert zu schaffen, den er in dieser Form nirgens anders findet – denn nicht Geiz, sondern Qualität ist geil!

Johannes Lemminger:
Ein nettes Schlußwort, Marc, vielen Dank!

Und für alle, die mit dem Netzwerkinstrument XING eine optimale Grundlage für das eigene Business 2.0 schaffen möchten, ist Erfolgsflüsterer Marc Eisinger am Freitag mit seiner neuen Seminarreihe „Die erfolgreiche Akquise“ bei uns in der Kanzlei: Zum Xing-Event









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